Achtung, da klingelt die Kasse: Absurde Verkehrsverstösse im Ausland, die Reisende unbedingt kennen sollten

Blaulichtsteuer in Österreich oder Pkw-Zwangsversteigerung in Italien: Wer nur in den Ferien mit dem Auto im Ausland unterwegs ist, hat länderspezifische Strassenverkehrsregeln meist nicht im Kopf. Der Qualitäts-Mietwagen-Veranstalter Sunny Cars liefert daher eine Zusammenfassung der überraschendsten Verstösse. In diesen acht beliebten Ferienländern gilt es, die gesetzlichen Verkehrsregeln unbedingt zu beachten. Denn sonst leidet die Ferienkasse unnötig, oder es droht gar ein Gefängnisaufenthalt.

Österreich:

Beim Einparken schnell einmal ein Fahrzeug touchiert und schon gibt es ihn, den Sachschaden. Mit etwas Glück sind alle Beteiligten vor Ort und tauschen die notwendigen Daten untereinander aus. In diesem Fall verzichten Reisende in Österreich darauf, zusätzlich die Polizei zu rufen. Denn sonst gibt es in der Alpenrepublik eine Unfallmeldegebühr, die sogenannte „Blaulichtsteuer“. Die gesetzlich festgesetzte Gebühr beträgt 37 CHF. Sie fällt an, wenn Verkehrsteilnehmer bei einem Unfall mit reinem Sachschaden eine polizeiliche Präsenz oder die Ausfertigung eines Polizeiprotokolls anfragen.

Italien:

In Italien begehen unterdessen alle eine Ordnungswidrigkeit, die die Polizei zwischen dem 16. Mai und dem 15. Oktober mit Winterreifen erwischt. Zudem belegt sie Verkehrsteilnehmer, die bei einem polizeilichen Alkoholtest mehr als 1,5 Promille aufweisen, mit extrem hohen Strafen. Bei Trunkenheitsfahrten obliegt das Strafmass den Behörden. Zu den Möglichkeiten zählt eine Beschlagnahmung und anschliessende Zwangsversteigerung des Pkws. Alternativ drohen mehrere tausend Franken Bussgeld bis hin zur Haftstrafe. Zwischen 22 und 7 Uhr sind Verstösse der Tempolimit-Vorgaben Italiens übrigens besonders teuer. Strafzahlungen steigen dann um ein Drittel ihres regulären Werts.

Dänemark:

Auch in Dänemark führt Alkohol am Steuer oftmals zu drastischen Konsequenzen. Die Geldbusse für Fahrer mit mehr als eineinhalb Promille im Blut richtet sich nach dem persönlichen Verdienst. Zur Berechnung multipliziert sich das monatliche Nettoeinkommen mit dem gemessenen Promillewert. Ab zwei Promille gibt der Fahrer ein komplettes Monatsgehalt ab und erhält zusätzlich eine Strafe von 20 Tagen Haft auf Bewährung.

Frankreich:

In Frankreich gibt es ebenfalls viele Verkehrsegeln, die Menschen hierzulande fremd sind. Diese gilt es unbedingt vor einer Reise zu kennen – gerade mit Blick auf Parkverstösse. Weisse Linien zeigen gebührenpflichtige Parkplätze an, gelbe hingegen ein Parkverbot. Wer falsch parkt und ein Knöllchen erhält, benötigt dann Wertmarken: Diese verkaufen französische Tabakläden.

Griechenland:

Rauchen im Auto verbietet Griechenland streng – und zwar immer dann, wenn sich Kinder unter 12 Jahren im Fahrzeug befinden. Wer mit Kids an Bord dennoch nicht auf den Glimmstängel verzichtet, zahlt eine Geldbusse in Höhe von bis zu 1.560 CHF. Verkehrsverstösse aller Art gilt es ausserdem umgehend zu bezahlen. Denn die verhängte Summe verdoppelt sich für Verkehrssünder, die ihre Rechnung nicht innerhalb von zehn Tagen begleichen.

Spanien:

Hola España und Achtung Navi-Benutzer: Der Geldbussen-Katalog des Landes sieht es vor, dass Fahrer ihre Navigationssysteme während der Fahrt auf keinen Fall bedienen. Wer sich nicht an die Verkehrsregel hält, dem droht unter Umständen bis zu 520 CHF Strafzahlung. Ein wertvoller Tipp für alle, die aus den Ferien in Spanien einen Bussgeldbeschein als Souvenir mitbringen: Wer innerhalb von 20 Tagen die Strafzahlung begleicht, erhält einen grosszügigen Rabatt von 50 Prozent.

Estland: Handy am Steuer – das wird teuer. Die Schweiz ahndet telefonieren ohne Freisprecheinrichtung am Steuer mit meist 100 CHF. In Estland liegt der Betrag noch viel höher, bis über 400 CHF blechen Handysünder hier. Die Esten senden damit das klare Signal, dass in Sachen Handyverbot nicht mit ihnen zu spassen ist. Denn im europaweiten Vergleich fallen die Strafen in anderen Ländern (Lettland: 15 CHF, Bulgarien: 26 CHF oder Island: 41 CHF) doch deutlich milder aus.

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Über Sunny Cars

Sunny Cars ist eines der größten und erfolgreichsten Mietwagenunternehmen in Europa und beschäftigt rund 140 Mitarbeiter in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie in Belgien, den Niederlanden und in Frankreich. Sunny Cars arbeitet mit lokal und international tätigen Fahrzeugflottenanbietern an mehr als 8.000 Mietstationen in über 120 touristischen Zielgebieten zusammen, die nach hohen Qualitäts- und Serviceanforderungen ausgewählt werden. Die Angebote von Sunny Cars garantieren Mietwagenkunden einen Premium Rundum-Sorglos-Schutz, und auch weitere Sonderleistungen sind bei Sunny Cars bequem und einfach erhältlich.

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